Institut für Energie- und Regulierungsrecht Berlin e. V.
 
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  Über das Institut


Boltzmannstr.3 Foto Das Institut für Energie- und Regulierungsrecht Berlin e.V., 1986 als Zentrum für Energierecht gegründet, ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung in privater Trägerschaft. Es ist seit seiner Gründung durch einen Kooperationsvertrag mit der Freien Universität Berlin verbunden. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in den Räumen der Universität.


Das Institut befasst sich mit den Rechtsfragen, die sich als Folge der wettbewerblichen Öffnung der Energie- und Telekommunikationsmärkte in der Europäischen Gemeinschaft ergeben. Forschungsschwerpunkt ist das deutsche und europäische Regulierungsrecht der Netzwirtschaften, das Energiekartellrecht als Teil des allgemeinen Wettbewerbsrechts, das Energievertrags- und das Energieumweltrecht. Das Telekommunikationsrecht bildet seit 1999 einen weiteren Tätigkeitsschwerpunkt. Das Eisenbahnrecht und das Wasserrecht sind seit 2004 als weitere Forschungsbereiche hinzugetreten. Ziel ist die Entwicklung allgemeiner Grundsätze eines mit dem Wettbewerbsrecht konsistent abgestimmten wettbewerbsorientierten Regulierungsrechts der Netzwirtschaften.

Die Forschungsergebnisse des Instituts spiegeln sich wider in der Herausgabe von wissenschaftlichen Großkommentaren zum Energie- und Telekommunikationsrecht, dem 2004 erstmals erschienenen und Anfang 2010 in 2. Aufl. erschienenen „Berliner Kommentar zum Energierecht“ und dem 2006 in erster Auflage und 2009 in zweiter Auflage erschienenen „Berliner Kommentar zum Telekommunikationsrecht“. Ende 2007 ist Band 1 des von Professor Säcker herausgegebenen „Münchener Kommentars zum Europäischen und Deutschen Wettbewerbsrecht“ im C.H. Beck Verlag erschienen, Band 2 ist seit Mitte 2008 auf dem Markt. Zeitgleich ist die englische Ausgabe des Kommentars im Sweet & Maxwell Verlag unter dem Titel „European Competition Law - Practice and Procedure“ erschienen. Bd. 3 zum Beihilfe- und Vergaberecht wird Mitte 2010 erscheinen. Ein UTB-Fallbuch zum Deutschen und Europäischen Wettbewerbsrecht (Case by Case, hrsg. von Säcker/Wolf) ist im März 2008 erschienen. Eine Neuauflage wird zum Sommersemester 2010 vom C.H. Beck Verlag unter dem Titel "Europäisches und deutsches Wettbewerbsrecht (Kartellrecht) in Fällen" publiziert. Dieses wird ergänzt durch ein Ende 2009 erschienenes Lernbuch "UWG und Markenrecht in Fällen". Abgeschlossen sind die Arbeiten an der 5. Auflage des 11-bändigen „Münchener Kommentars zum BGB“. Die Arbeiten an der 6. Auflage, die 2010 mit Band 1 eröffnet wird, haben begonnen.

Als Ergebnis einer fünfjährigen Zusammenarbeit mit russischen Experten aus Theorie und Praxis wird das Institut 2010 ein deutsch-russisches Handbuch zum Energierecht im C.H. Beck Verlag veröffentlichen.

Das Institut arbeitet bei diesen Projekten mit dem am Fachbereich Rechtswissenschaft bestehenden Institut für deutsches und europäisches Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Regulierungsrecht zusammen, der einen Forschungs-, Aus- und Weiterbildungsschwerpunkt im Bereich des Unternehmens- und Wirtschaftsrechts gebildet hat. Auf diesem Wege ist es möglich, dass auch postgraduierte Studierende und Doktoranden aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft, aber auch aus osteuropäischen Ländern hier ihre wissenschaftlichen Arbeiten schreiben und an Forschungsprojekten des Instituts mitwirken können.

Ab dem Wintersemester 2010/2011 bietet die Freie Universität Berlin unter der Leitung von Professor Säcker einen englischsprachigen Postgraduierten-Masterstudiengang zum Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Regulierungsrecht (MBL-FU) an. Weitere Informationen hierzu unter www.mbl-fu.de. Die Zusammenarbeit des Instituts mit anderen ausländischen Forschungseinrichtungen zum Energierecht spiegelt sich in Kooperationsverträgen wider, die mit dem Institut für Energie- und Bergrecht an der Staatlichen Russischen Rechtsakademie in Moskau sowie mit dem Institut für Unternehmens- und Wirtschaftsrecht an der Lomonossow Universität in Moskau geschlossen wurden. Herr Professor Säcker ist Mitglied des 2005 mit Unterstützung der EG-Kommission neu gegründeten, interdisziplinär arbeitenden European Energy Institute in Leuven (Belgien), des Wissenschaftlichen Arbeitskreises (WAR) bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, des Beirats beim WIK sowie der ascola.

Den Mitgliedern des Vereins, aber auch allen sonst am Energie- und Telekommunikationsrecht sowie am allgemeinen Regulierungsrecht interessierten Juristen steht die Bibliothek des Instituts offen. Monatlich werden Seminare und Workshops für Praktiker aus Unternehmen, Verbänden und staatlichen Energie- und Kartellbehörden veranstaltet, über die unter [Tagungen] unterrichtet wird. Über weitere wissenschaftliche Vorträge und Publikationen informiert die Homepage des Instituts für Deutsches und Europäisches Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Regulierungsrecht (web.fu-berlin.de/iww).

 


© 2009 Institut für Energie- und Regulierungsrecht Berlin e.V. - Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Franz Jürgen Säcker

Berlin, 08.09.2010


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