enreg - Institut für Energie- und Regulierungsrecht Berlin - Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz Jürgen Säcker
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enreg - Institut für Energie und Regulierungsrecht Berlin
Über das Institut
 
ENREG
Das Institut für Energie- und Regulierungsrecht Berlin e.V., 1986 als Zentrum für Energierecht gegründet, ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung in privater Trägerschaft. Es ist seit seiner Gründung durch einen Kooperationsvertrag mit der Freien Universität Berlin verbunden. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in den Räumen der Universität.


Das Institut befasst sich mit den Rechtsfragen, die sich als Folge der wettbewerblichen Öffnung der Energie- und Telekommunikationsmärkte in der Europäischen Union und der Umstrukturierung der Energiewirtschaft in eine postfossile Ära ergeben. Forschungsschwerpunkt ist das deutsche und europäische Regulierungsrecht der Netzwirtschaften, das Energieeffizienz- und Energieklimarecht sowie das Energiekartellrecht als Teil des allgemeinen Wettbewerbsrechts. Das Telekommunikations- und Eisenbahninfrastrukturrecht bilden seit 1999 weitere Tätigkeitsschwerpunkte. Das Wasserrecht ist seit 2008 als weiterer Forschungsbereich hinzugetreten. Ziel ist die Entwicklung allgemeiner Grundsätze eines mit dem europäischen Wettbewerbsrecht konsistent abgestimmten Regulierungsrechts der Netzindustrien.

Die Forschungsergebnisse des Instituts spiegeln sich wider in der Herausgabe von wissenschaftlichen Großkommentaren zum Energie- und Telekommunikationsrecht, dem 2004 erstmals erschienenen und Anfang 2010 in 2. Aufl. erschienenen „Berliner Kommentar zum Energierecht“ und dem 2006 in erster Auflage und 2009 in zweiter Auflage erschienenen „Berliner Kommentar zum Telekommunikationsrecht“. Ende 2007 ist Band 1 des von Professor Säcker herausgegebenen „Münchener Kommentars zum Europäischen und Deutschen Wettbewerbsrecht“ im C.H. Beck Verlag erschienen, Band 2 ist seit Mitte 2008 auf dem Markt. Zeitgleich ist die englische Ausgabe des Kommentars im Sweet & Maxwell Verlag unter dem Titel „European Competition Law - Practice and Procedure“ erschienen. Bd. 3 zum Beihilfe- und Vergaberecht ist 2011 publiziert worden. Für den akademischen Unterricht sind im Jahr 2010 im C.H. Beck Verlag zwei Studienbücher: „Kartellrecht in Fällen“ und „UWG und Markenrecht in Fällen“ (Autoren: Säcker / Wolf) erschienen. Abgeschlossen ist auch die 5. Auflage des 11-bändigen „Münchener Kommentars zum BGB“. Die Arbeiten an der 6. Auflage, die 2011 mit Band 1 eröffnet wird, haben begonnen.

Als Ergebnis einer mehr als fünfjährigen engen Zusammenarbeit mit russischen Universitäten und Experten aus Theorie und Praxis hat das Institut 2010 ein „Deutsch-russisches Handbuch zum Energierecht“ (Hrsg. Prof. Säcker) im C.H. Beck Verlag veröffentlicht. Die russische Ausgabe „Энергетическое Право России и Германии: Сравнительно-Правовое Исследование“ ist von Prof. Lachno und Prof. Säcker 2011 herausgegeben worden. Das Institut veröffentlicht seine Forschungsergebnisse in einer Schriftenreihe (Veröffentlichungen des Instituts für deutsches und europäisches Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Regulierungsrecht) im Peter Lang Verlag, in der seit 2007 28 Monographien erschienen sind.

Das Institut arbeitet bei diesen Projekten mit dem am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin bestehenden Institut für deutsches und europäisches Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Regulierungsrecht zusammen. Auf diesem Wege ist es möglich, dass auch postgraduierte Studierende und Doktoranden aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union hier ihre wissenschaftlichen Arbeiten schreiben und an Forschungsprojekten des Instituts mitwirken können.

Ab dem Wintersemester 2010/2011 bietet die Freie Universität Berlin unter der Leitung von Professor Säcker einen englischsprachigen Postgraduierten-Masterstudiengang zum Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Regulierungsrecht (MBL-FU) an (weitere Informationen hierzu unter www.mbl-fu.de). Die Zusammenarbeit des Instituts mit anderen ausländischen Forschungseinrichtungen zum Energierecht spiegelt sich in Kooperationsverträgen wider, die mit dem Institut für Energie- und Bergrecht an der Staatlichen Russischen Rechtsakademie in Moskau sowie mit dem Institut für Unternehmens- und Wirtschaftsrecht an der Lomonossow Universität in Moskau sowie mit dem Institut für Wirtschaftsrecht der Ural State Academy, Jekatarinenburg, geschlossen wurden. Herr Professor Säcker ist u. a. Mitglied des 2005 mit Unterstützung der EG-Kommission neu gegründeten European Energy Institute in Leuven (Belgien), des Wissenschaftlichen Arbeitskreises (WAR) bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen sowie des Beirats beim Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste.  

Den Mitgliedern des Vereins, aber auch allen sonst am Energie- und Telekommunikationsrecht sowie am allgemeinen Regulierungsrecht interessierten Juristen steht die Bibliothek des Instituts offen. Monatlich werden Seminare und Workshops für Praktiker aus Unternehmen, Verbänden und staatlichen Regulierungs- und Kartellbehörden veranstaltet. Über weitere wissenschaftliche Vorträge und Publikationen informiert die Homepage des Instituts für Deutsches und Europäisches Wirtschafts-, Wettbewerbs- und Regulierungsrecht (web.fu-berlin.de/iww).

 

 
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